EU-Japan Centre for Industrial Cooperation

webcode 10031 (06/2013)

EU bietet neues Förderprogramm MINERVA

Mit diesem Stipendienprogramm wendet sich das EU-Japan Centre for Industrial Cooperation an junge Europäer und Japanern aus Wissenschaft, Handel, Wirtschaft und Industrie mit einem besonderen Interesse an den europäisch-japanischen Beziehungen in diesen Bereichen.

Das MINERVA-Stipendium ist mit monatlich etwa 1750 Euro dotiert und wird für die Dauer von sechs Monaten entweder von April bis September oder von Oktober bis März angeboten. Eine Ausnahme ist das erste Jahr, 2013 beginnt das Stipendium im Juli.
Die Stipendiaten unterstützen die tägliche Arbeit des Zentrums. Dazu gehört die Organisation von Seminaren oder das Verfassen und Koordinieren von Berichten und Umfragen.
Zum Abschluss des Stipendiums soll auch ein umfassender Forschungsbericht über ein Schwerpunktthema des Zentrums erstellt werden, der anschließend veröffentlicht wird. Dabei stehen folgende Themen im Fokus:

  • Sachlage und Perspektiven für den Handel und die industriellen Beziehungen zwischen Japan und der EU
  • Möglichkeiten für Geschäfts- und Industriekooperationen in Japan nach Fukushima
  • Internationalisierungsmöglichkeiten für europäische Klein- und mittelständische Betriebe in Japan
  • Aspekte zu verschiedenen Industriebranchen

Für den Stipendienzeitraum Oktober 2013 bis März 2014 können Bewerbungen voraussichtlich bis 15. Juli eingereicht werden.
[Quellen: EU-Japan News March 2013, Wissenschaft und Forschung - Japan, 09/2013, S. 5]

Informationsreise für Bio-Cluster nach Japan

Das EU-Japan Centre for Industrial Cooperation organisiert eine fünftägige Informationsreise nach Japan für europäische Unternehmen, Forscher und Cluster aus der Biotechnologiebranche.
Vom 7. bis 11. Oktober sind Besuche in Tokyo und Yokohama geplant, daran an schließt sich der Besuch der Ausstellung „BioJapan 2013“. Mit Einführungsseminaren, Besuchen bei Clustern sowie vorab arrangierten individuellen Gesprächen erhalten die Teilnehmer Einblicke in die japanische Biotechnologie-Landschaft. Die Reise soll außerdem dazu beitragen, die Kooperationsstrategien europäischer und japanischer Cluster anzupassen, Partnerschaften zu schließen und Innovationskapazitäten zu bündeln, um im globalen Markt mit einer größeren Wettbewerbsfähigkeit aufzutreten.
[Quellen: EU-Japan News March 2013; Wissenschaft und Forschung - Japan, 09/2013, S. 4]

 

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