Über das Zwischenhirn gelangen visuelle Informationen in das Bewusstsein

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Die System Neuroscience Group von Yutaka Komura am National Institute of Advanced Industrial Science and Technology gelangte in einer Versuchsreihe mit
Affen zu neuen Erkenntnissen über die Rolle des Pulvinars im Zwischenhirn.
Demnach ist die Verarbeitung visueller Signale ein zweistufiger Prozess: Zuerst empfängt die Großhirnrinde optische Reize, die das Pulvinar anschließend verarbeitet. Dieser Prozess bereitet die vom Auge erfassten Information auf, so dass der Mensch sie bewusst wahrnimmt, und schafft somit Vertrauen in das, was der Mensch sieht.
Am 12. Mai hat die Fachzeitschrift Nature Neuroscience online die Forschungsergebnisse veröffentlicht. Sie könnten in Zukunft weiteren Aufschluss geben über die Funktion des menschlichen Bewusstseins.
[Quelle: Mainichi, 13.5.2013; JST; Wissenschaft und Forschung - Japan, 09/2013, S.13]